Biomethan - ein Schritt in die Zukunft!
Eine weitere Innovation aus dem Hause WELTEC BIOPOWER ist die Gasaufbereitung von Biogas.
In speziellen Verfahren wird das gewonnene Biogas auf Erdgasqualität gebracht und als Biomethan ins bestehende Erdgasnetz eingespeist.
Einer der größten Biogas-Parks der Welt mit Biogas-Aufbereitungstechnik wurde in der Nähe von Halle gebaut und ist im Herbst 2009 in Betrieb gegangen.
Aufbereitungstechnik
Als Grundlage zur Erdgasnetzeinspeisung sind für die Aufbereitung von Rohbiogasen aus fermentativer Erzeugung grob drei Verfahrensschritte nötig:
Die Biogasentschwefelung, die Gastrocknung und die Methananreicherung durch Kohlendioxidabtrennung (CO2).
Für diese Aufgaben stehen verschiedene bewährte Verfahren und Technologien zur Verfügung. Die Auswahl und Anordnung der notwendigen Verfahrenstechnik ist von projektbezogenen technischen und wirtschaftlichen Randbedingungen abhängig.
1) Chemische Wäsche (Aminwäsche) |
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Bei der chemischen Wäsche wird das im Biogas enthaltene Kohlendioxid durch chemische Bindungskräfte an das Waschmittel (meist Amin) gebunden, dadurch kommt es zu einer Anreicherung des Methangehaltes im Biogas. |
2) Druck-Wasser-Wäsche (DWW) |
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Bei der Druckwasserwäsche wird das im Biogas enthaltene Kohlendioxid durch physikalische Kräfte an das Waschmittel gebunden (absorbiert). Kohlendioxid weist eine hohe Löslichkeit (Bindungskraft) gegenüber Wasser auf, durch diesen Effekt kann Kohlendioxid vom Gasstrom getrennt werden. Grundsätzlich begünstigen tiefe Temperaturen und hohe Betriebsdrücke die Absorption von Gasen in Flüssigkeiten. |
3) Druckwechseladsorption (PSA) |
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Die Druckwechseladsorption läuft allgemein nach folgendem Schema ab. Das Biorohgas wird auf ca. 4-7 bar verdichtet. Das verdichtete Gas strömt von unten nach oben durch eine Adsorberkolonne (Zeolithe, Kohlenstoffmolekularsieb), wo das Kohlendioxid adsorbiert (festgehalten) wird. Das Produktgas (Biomethan) verlässt kontinuierlich den Adsorber. Ist der Adsorber mit der adsorbierenden Komponente (hier CO2) gesättigt, wird auf einen frisch regenerierten Adsorber umgeschaltet. Die Umschaltung hat keinen Einfluss auf die kontinuierliche Biomethanproduktion. |




